Aus dem Niederwildhegering

 

Erfolgreiche VJP

Am 03. April 2016 führte der Verband für Kleine Münsterländer LG Anhalt-Sachsen- Thüringen e.V. in Wiedemar eine VJP durch. Aus unserem Hegering nahmen die Weidgenossen Harald Eisenmann und Dominik Hänsch erfolgreich teil. Dank der Arbeit der beiden Hundeführer konnte der geprüfte Jagdhundebestand im Hegering erweitert werden. Der Vorstand des Niederwildhegeringes möchte sich bei den Weidgenossen für das Abführen ihrer Kleinen Münsterländer bedanken.

20160403_152429.jpg   Dominik Hänsch mit

20160403_152135  Eisenmann mit

 

Hegeringschießen

Trotz schlechtem Wetter trafen sich am Wochenende zahlreiche Weidgenossen zum ersten Hegeringschießen in der Baggerkiede in Köthen. Geschossen wurden zwei Serien, Wurftauben  je10 Scheiben und fünf Schuss auf den stehenden Bock in 100m Entfernung. Als bester Wurftaubenschütze zeichnete sich der Weidgenosse Robert Schmidt aus. Der beste Kugelschütze war Weidgenosse Lutz Fischer.
Die Möglichkeit seine Kugelwaffe auf die neue Bocksaison einzuschießen nutzte unter anderen auch der Weidgenosse Lothar Ulm.
Alle waren sich einig dieses Hegeringschießen zur Tradition werden zulassen.

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A.Hänsch/O.Urbasik

 

Jagdausübung mit halbautomatischen Waffen

Liebe Weidgenossinnen und Weidgenossen,

heute erhielten wir von der Oberen Jagdbehörde folgende Mitteilung zum Umgang mit halbautomatischen Jagdwaffen, deren Wortlaut nachfolgend vollständig wieder gegeben wird:

Zitat:

„Jagdausübung mit halbautomatischen Waffen

– Urteile des BVerwG vom 07.03.2016 (6 C 59.14 und 6 C 60.14)

 Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat mit zwei Urteilen vom 7. März 2016 (Az.: 6 C 59.14 und 6 C 60/14) entschieden, dass § 19 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c Bundesjagdgesetz für Jäger ein generelles Erwerbs- und Besitzverbot im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 2 Waffengesetz für halbautomatische Waffen enthalte, die nach ihrer baulichen Beschaffenheit geeignet sind, ein Magazin mit einer Kapazität von mehr als zwei Patronen aufzunehmen, weil diese für die Jagd verboten seien.
Welche Auswirkungen die Urteile des BVerwG für die jagd- und waffenrechtliche Praxis haben werden, bedarf einer eingehenderen juristischen Prüfung. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat angekündigt, zu prüfen, ob und welche Änderungen im Bundesjagdgesetz vorgenommen werden können, um den jagdlichen Notwendigkeiten gerecht zu werden und für die Zukunft Rechtsklarheit und -sicherheit zu schaffen.
Aufgrund der neuen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es Jägern bis zu einer etwaigen Änderung der Rechtslage dringend anzuraten, betroffene halbautomatische Waffen derzeit bei der Jagd nicht zu führen.
Nach Auffassung der obersten Jagdbehörde bezieht sich das Urteil ausschließlich auf Langwaffen und nicht auf Revolver und Pistolen, deren Bedürfnis für begrenzte jagdliche Zwecke in § 19 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe d Bundesjagdgesetz explizit beschrieben ist.
Ich bitte Sie, die Jäger über die Urteile des BVerwG vom 07.03.2016 zu informieren und zu empfehlen, bis zur Klärung der Rechtslage auf den Einsatz von halbautomatischen Waffen mit wechselbarem Magazin zu verzichten.

Im Auftrag

Mette“

Demo in Magdeburg

Rund 500 Jäger, Bauern und Waldbesitzer trafen sich vor der Staatskanzlei in Magdeburg, um ihren Unmut gegen ein von den Grünen geführtes Umwelt- und Landwirtschaftsministerium kund zu tun. Unter den Demonstranten waren auch Jäger unserer Jägerschaft und Landwirte aus dem Altkreis Bitterfeld.

Sinn dieser Veranstaltung war der Appell an die Politik, bewerte Gesetze zu erhalten und keine „grünen, dogmatischen“ Ideologien in die Jagd-, Landwirtschafts- und Forstgesetze einfließen zu lassen.

Gedankt sei allen Jägern, die trotz der sehr kurzfristigen Einladung an der Demonstration in Magdeburg teilgenommen haben.

A.Hänsch/O.Urbasik

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Tierseuchenüberwachung in der Schwarzwildpopulation

Untersuchung zur Überwachung der Klassischen und Afrikanischen Schweinepest, der Brucellose und der Aujeszkyschen Krankheit bei Wildschweinen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2016.

Zweck der Untersuchungen im Jahr 2016 ist die Fortführung eines planmäßigen Verfahrens zur Überwachung des Status der Schweinepest (KSP und ASP) und zur Schätzung der Prävalenz der AK und der Brucellose in der Schwarzwildpopulation in Sachsen-Anhalt. Das aus Probengewinnung, -untersuchung und Ergebnisbeurteilung bestehende Verfahren soll die zuständigen Behörden in die Lage versetzen, die Einschleppung der KSP/ASP in freie Gebiete unverzüglich zu erkennen, die kontrollierte Schweinepestfreiheit für definierte Gebiete/Regionen mit hinreichender biostatistischer Sicherheit zu bestätigen und in Bezug auf die Brucellose und die AK das Risiko der Gefährdung von Hausschweinebeständen durch infizierte Wildschweine erkennen zu können.

Für den LK Anhalt-Bitterfeld sollen 138 Proben untersucht werden.

Ansprechpartner:
LK Anhalt/Bitterfeld, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
Frau Cester
Röhrenstr.
06849 Bitterfeld
Tel: 03493 341 868

Dort werden die erforderlichen Behältnisse für die Probenentnahme ausgegeben und die Proben entgegen genommen.

Die Anordnung dazu vom Landesverwaltungsamt ist als Anlage beigefügt:

Liebe Weidgenossen und Weidgenossinnen, diese Untersuchungen sind im Interesse der Jägerschaft und der Hundeführer, bitte beteiligt Euch!

Verfügung_ 06.04.2016

Mitgliederversammlung Niederwildhegering

Die nächste Mitgliederversammlung unseres Niederwildhegeringes findet am Mittwoch den 11. Mai 2016 in der „Förstergrube“ in Sandersdorf statt. Beginn der Veranstaltung ist 19.00 Uhr.

Tagesordnung:

1. Auswertung der Raubwildwochen 2016
2. Auswertung der Frühjahrswildzählung
3. Auswertung des Hegeringschießen vom 16.04.2016
4. Auswertung der gesamten Raubwildstrecke im Jagdjahr 2015/16      (Bitte  Streckenmeldung mitbringen)
5. Sonstiges und Aussprache

Alle Mitglieder unseres Hegeringes sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Wir bitten um zahlreiche Teilnahme.

Andreas Hänsch                                         Olaf Urbasik
Hegeringleiter                                            HR-Schriftführer

Jägerprüfung erfolgreich abgeschlossen

Am 01. und 2. April fand in diesem Jahr die Jägerprüfung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld statt. Wie in jedem Jahr, so war auch in diesem Jahr am Freitagvormittag die Schießprüfung in Köthen angesetzt. Am Nachmittag musste der schriftliche Prüfungsteil absolviert werden. Samstagmorgen trafen sich die Eleven in Lindau zum Reviergang. An sieben Ständen wurde den Jagdschülern von erfahrenen Prüfern das erworben Wissen abverlangt.
Gegen 15.00 Uhr war die Prüfung beendet und 13 Jagdschülern unserer Jagdschule konnte das Zeugnis überreicht werden. Natürlich war bei den angehenden Jungjägern die Freude groß, was auch auf dem Gruppenfoto zum Ausdruck kommt.
Gedankt sei dem Obmann für die Jägerausbildung, Steffen Reinke, und den Lektoren der Jagdschule für die erfolgreiche Arbeit. Wenn auch nicht alle Jagdschüler erfolgreich waren, so wünschen wir denen, die in die nächste Runde müssen, um so mehr ruhige Nerven und Erfolg, damit sie dann auch strahlend das Zeugnis in der Hand halten können.

Den erfolgreichen angehenden Jungjägern wünschen wir alles Gute, einen erfolgreichen Einstieg in das Weidwerk verbunden mit viel Weidmannsheil.

Der Vorstand

 

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